Das MAPA-Projekt arbeitet daran, den öffentlichen Verwaltungseinrichtungen in der EU das zuverlässigste verfügbare Datenanonymisierungstool zu liefern. Die DSGVO erfordert einen Verschlüsselungsprozess oder das Entfernen von personenbezogenen oder persönlich identifizierbaren Daten, um die privaten oder vertraulichen Informationen der Bürger, Nutzer und Verbraucher in Datensätzen vor der direkten oder indirekten Identifikation zu schützen.  Dies stellt für viele nationale und länderübergreifende Organisationen in Europa eine direkte Herausforderung dar, da sie außerdem die Richtlinien und Mandaten für Open Data und Transparenz einhalten müssen.

Die Veröffentlichung der MAPA Pre-Beta-Version weist auf das Potential des Tools hin und ist online kostenlos verfügbar. DSGVO-Identifikatoren wie Kontaktdaten, Namen, Adressen oder Sozialversicherungsnummern werden gelöscht, sodass die Identifikatoren einer Person nicht zurückverfolgbar sind. Die Methode besteht in einer „permanenten Anonymisierung“. Wenn eine Person nicht wieder identifiziert werden kann, gelten die Daten nicht länger als personenbezogenen Daten und die DSGVO trifft dann nicht zu. Das Laufenlassen einer Software wie dem Open-Source-Docker von MAPA sorgt dafür, dass personenbezogene Daten durch Anonymisierungs- oder Pseudonymisierungstechniken verschwinden, wodurch es für öffentliche Verwaltungen möglich ist, ganz leicht eine echte mehrsprachige Anonymisierung auf ihre Datensätze anzuwenden.

Die Allgemeine Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) legt ein bestimmtes Regelwerk dar, das Bürger und Nutzerdaten schützt und zusätzlich für Transparenz beim Verbreiten von Informationen sorgt. Die DSGVO ist die strengste Datenschutzrichtlinie weltweit, ermöglicht es aber Unternehmen, anonymisierte Daten ohne Zusammenstimmung zu sammeln, diese für jegliche Zwecke zu nutzen und sie für eine unbestimmte Zeit zu speichern, solange Unternehmen alle Identifikatoren aus den Daten entfernen.

Blue and yellow starred flag of europe with MAPA project logo and General Data Protection Regulation

Techniken zur Datenanonymisierung

  • Datenmaskierung, d.h. das Verbergen von Daten mit geänderten Werten, zum Beispiel Was wir mit Anonymisierung und Pseudonymisierung meinen, Lücken usw. Diese Funktion steht in der Beta-Version und durch Anwendungsfälle (Beschwerdenüberwachung und nationale Anwendungsfälle) zur Verfügung. Nutzer werden in der Lage sein, eine Spiegelversion einer Datenbank zu erstellen und Modifizierungstechniken wie das Ersetzen von Wort oder Zeichen, das Mischen von Namen oder NER-Techniken wie [LOC1] [PERS2] oder [TELF1] anzuwenden.

  • Pseudonymisierung wird in der endgültigen Version und durch Anwendungsfälle zur Verfügung stehen. Durch Pseudonymisierung ersetzt eine Datenverwaltung und Deidentifikationsmethode private Identifikatoren durch Pseudonyme (erfundene oder falsche Identifikatoren, wie zum Beispiel einen vorher definierten Namenssatz).

Besuchen Sie die MAPA-Projektwebseite auf https://mapa-project.eu/, um über die aktuellen Neuigkeiten auf dem Laufenden zu bleiben, weitere Informationen zur Anonymisierung und zu entsprechendem Bedarf zu erhalten und natürlich auch die Demoversion zu testen!