Am 28. und 29. Mai wurden im Rahmen des Projekts „Connecting Europe AT Tools and Services“ (SMART 2016/0103) zwei Workshops zur Sprachtechnologie veranstaltet.  Im Mittelpunkt der Workshops standen zwei Sprachtechnologien, die sowohl für die öffentlichen Verwaltungen als auch für die Industrie immer wichtiger werden, nämlich „Summarization – Key to information overload“ und „Chatbots and Dialogue Systems“. Die Workshops wurden virtuell von Moderator Luc Meertens, CEO von CrossLang, mit interessanten Vorträgen verschiedener LT-Sachverständiger durchgeführt.

Auf dem Workshop „Summarization – Key to Information Overload“ am 28. Mai wurden die neuesten Strategien für die automatische Erstellung von Zusammenfassungen vorgestellt, um öffentlichen Organisationen dabei zu helfen, die Überlastung von Informationen zu verringern. In seiner Einleitung erläuterte Philippe Gelin, Leiter des Bereichs Mehrsprachigkeit in der DG Connect, wie dieses Thema in den Fahrplan ihrer DG passt, und stellte das Angebot einer CEF e-Translation, vor, das weit über die einfache Übersetzung hinausgeht. In den vorangegangenen Gesprächen stellten engagierte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft dem Publikum interessante Fakten und Praxisbeispiele aus verschiedenen Bereichen zur Verfügung, darunter die Zusammenfassung großer Nachrichtensammlungen, Begegnungsdialoge oder Textzusammenfassungen in ressourcenschwachen Kontexten. Weitere Informationen und Präsentationen finden Sie hier.

Der zweite Workshop am 29. Mai widmete sich dem Thema , „Chatbots und Dialogsysteme“ und erläuterte, wie öffentliche Organisationen ihre Dienstleistungen mit Hilfe von Chatbots verbessern können. Die größten Vorteile der vertrauensvollen künstlichen Intelligenz sind Einsparungen bei Geld und Zeit, eine erhöhte Zufriedenheit der Nutzer sowie eine verbesserte Qualität der angebotenen Dienstleistungen und eine Erhöhung der Einnahmen. Wenn Sie sich den Inhalt genauer anschauen möchten, besuchen Sie bitte die Veranstaltungswebsite.

Obwohl es sich dabei um die ersten Technologieworkshops handelte, die im Laufe des Projekts online stattfanden, hinderte das Format Teilnehmer und Redner nicht an der Interaktion. Vielmehr konnten mehr Experten als je zuvor aus ganz Europa zusammenkommen, ihre Erfahrungen austauschen und ihre Fragen zur Sprache bringen. Laut Workshop-Moderator Luc Meertens werden im zweiten Halbjahr 2020 zwei weitere Workshops stattfinden. Wenn Sie Interesse an den bevorstehenden Veranstaltungen von CEF AT Tools und Services haben, schauen Sie sich bitte die eTranslation User Community an oder folgen Sie dem Projekt auf Twitter (@CEF_AT).