Um einen schnellen Informationsaustausch und eine genaue Kommunikation in allen EU-Amtssprachen sowie in isländischer und norwegischer Sprache zu unterstützen, hat die European Language Resource Coordination (ELRC) zu einer kooperativen COVID-19-Initiative beigetragen. Die Initiative wird von herausragenden europäischen MT-Unternehmen, Universitäten, Forschungszentren und Netzwerken wie CLARIN ERIC, ELRA, den Universitäten Padua, Utrecht und Lissabon, LIMSI und Pangeanic S.L. unterstützt.

In den letzten Wochen hat die Initiative enorme Fortschritte bei der Sammlung von Sprachressourcen und - Instrumenten erzielt, die zur Unterstützung der Entwicklung von Anwendungen und Diensten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie dienen: Derzeit zählt das ELRC COVID-19-Repository 97 Elemente, d. h. 93 zweisprachige (EN zu X, X zu EN) und 4 mehrsprachige parallele textuelle Korpora – im TMX-Format. Weitere Sammlungen sind im Gange, darunter konsolidierte mehrsprachige Korpora (z. B. der Global Voices Corpus) sowie Material von Nachrichten- und Medienanbietern. Sobald alle Sprachressourcen validiert sind, stehen sie im ELRC-SHARE-Repository unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License zur Verfügung.

Darüber hinaus leistet ELRC einen Beitrag zur bevorstehenden COVID-19 MLIA Eval-Bemühung ab Juni 2020, die unter anderem die Trainings- und Testkorpora für die drei in der Initiative definierten Aufgaben (Informationsextraktion, mehrsprachige semantische Suche und maschinelle Übersetzung) bereitstellen wird. Diese gemeinschaftliche Bewertungsanstrengung wurde im Rahmen der CLEF-Initiative eingeleitet und zielt darauf ab, die Schaffung von Ressourcen und Instrumenten für einen verbesserten mehrsprachigen Informationszugang (MLIA) zu beschleunigen, insbesondere im Hinblick auf einen allgemeinen Fall der öffentlichen Nutzung, einschließlich Informationen über soziale, wirtschaftliche oder politische Aspekte im Zusammenhang mit der Pandemie, wie z. B. Selbstisolation, soziale Distanz, Schulschließung/Wiedereröffnung usw..

ie Initiative verabschiedet eine Bewertung des inkrementellen Tools in drei Runden zu den oben genannten Hauptaufgaben, um die Freigabe schrittweise konsolidierter Instrumente und Ressourcen zu ermöglichen. Koordiniert wird die Bemühung von Vertretern der Universität Padua und ELRA/ELDA und unterstützt von folgenden Aufgabenführern:

Angesichts des Ausmaßes der COVID-19-Krise ist der Bedarf an Sprachressourcen und - Instrumenten sehr umfangreich. Alle sind eingeladen, die Initiative durch den Austausch von Ressourcen zu diesem Thema zu unterstützen. Weitere Informationen zum Beitrag finden Sie  hier.

Einzelheiten zur COVID-19 MLIA Bewertungsbemühung finden Sie auf der Homepage der Initiative